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Winter in Frankfurt: Eine Frage der Nerven und des Lichts

20.01.2017 | 08:38 Uhr | Frankfurt
Winter in Frankfurt: Eine Frage der Nerven und des Lichts
Winter in Frankfurt: Eine Frage der Nerven und des Lichts
Winter in Frankfurt: Eine Frage der Nerven und des Lichts
Wenn es Winter wird in unseren Breitengraden, klagen viele über zu wenig Licht: viel zu früh wird es dunkel. Wenn dann auch noch eine Wolkendecke auf die Stadt drückt, kommt es einem vor, als wäre der Tag gar nicht erst richtig erwacht und die Laune kommt gar nicht mehr aus dem Keller. Manche rennen dann gern ins Solarium, wer kann und will, flüchtet in den Süden, eine Freundin hockt sich Zuhause vor ihre kleine „Vitamin D-Lampe“. Ja, Winter in Frankfurt ist nichts für Feiglinge! Ich will ja niemanden entmutigen, aber die Sonne traut sich in unserer Region durchschnittlich zwischen November und Januar gerade mal täglich ein bis zwei Stunden heraus. Dazu kommt die Lage in einer der klimatisch wärmsten Gegenden Deutschlands. Wettermäßig ist hier wenig los: mild und vergleichsweise wenig Niederschlag, Schnee eingeschlossen! Also, ade du schöne Winterlandschaft. Gerade verwöhnt uns der Winter ja mit einigen Sonnentagen, an denen das Licht eine ganz einzigartige Stimmung verbreitet: mit schwachen Farbkontrasten legt es sich über die Kälte. Mit wem ich auch gesprochen habe die Tage: Die feinen Strahlen lassen viele die Minusgrade leichter aushalten. Keine schlechte Idee also vom Palmengarten, aktuell zur Ausstellung „Winterlicht“ einzuladen, um uns die Jahreszeit ordentlich aufzuhellen. Noch bis Sonntag erleuchten Installationen für Kinder und Erwachsene in den Abendstunden die Pflanzenwelt und verwandeln den Garten in eine Traumlandschaft. Märchenerzähler unternehmen mit Kindern und Erwachsenen eine Reise in geheimnisvolle Welten. Die Wege werden durch kunstvolle Lichtobjekte so wie Klang- und Videoinstallationen zu einem Erlebnispfad durch den Winter. Das behagliche Ambiente in der Galerie am Palmenhaus lädt zum Besuch der Weihnachts-ausstellung und zum Aufwärmen und Verweilen in das Café WINTERLICHTER ein. Na, ist das nichts? Ganz andere erhellende Eindrücke erhalten Neugierige dagegen im Internationalen Theater am 28. Januar: die Freimaurerloge „Carl zum aufgehenden Licht“ veranstaltet einen öffentlichen Benefizabend.
Klingt doch spannend, was? Spannend genug gestaltet sich der Winter für mich aber vor allem wegen der Krimis auf dem Couchtisch: „Das gefrorene Licht“, ein Island-Krimi von Yrsa Sigurdardottir wartet noch genau wie „Tod im Licht der Luminale“, ein Frankfurt-Krimi von Hanna Hartmann. Feine Neuigkeiten zum Gruseln und Grauen finden sich übrigens immer in der Krimibuchhandlung „Die Wendeltreppe“. Wenn die Gänsehaut erst so richtig prickelt, dann ist das Wetter vor der Tür auch egal! Die Wendeltreppe, Brückenstraße 34, 60594 Frankfurt Sachsenhausen
Internationales Theater, Hanauer Landstraße 5-7, 60314 Frankfurt (Zoo-Passage)
Palmengarten, Siesmayerstraße 61, 60322 Frankfurt (Westend), tgl. 17-22 Uhr
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